Die Fachdienste des BRK
Überlassen Sie die medizinische Verantwortung bei Veranstaltungen aller Art nicht irgend jemandem. Verlassen Sie sich auf die Hilfe aus erster Hand!
Zu den ursprünglichsten Aufgaben der BRK-Bereitschaften gehört der Sanitätsdienst. Ob bei Fußballspielen, bei Rock-Konzerten oder im Theater, viele Helfer der BRK-Bereitschaften sind Tag für Tag dafür im Einsatz. Vom Anlegen eines Verbandes bis zur Unterstützung des Notarztes bei Wiederbelebungsmaßnahmen: Das Spektrum der Hilfeleistungen ist vielfältig.
Vom Grundsatz her dient der Betreuungsdienst der Aufrechterhaltung der sozialen Grundbedürfnisse der unverletzten, von einem großen Schadensereignis oder einer Katastrophe betroffenen, Menschen. Dem Betreuungsdienst fallen somit lebenserhaltende Aufgaben zu.
Der Technische Dienst stellt die technische Unterstützung des Sanitäts- und Betreuungsdienstes dar. Bei größeren Einsätzen treffen die Komponenten Rettungsdienst und Schnelleinsatzgruppe schnell an die infrastrukturellen Grenzen. Hier greift das Konzept des "Technischen Dienstes". Er schafft die benötigte technische und logistische Voraussetzung damit sich der Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Betreuungsdienst vorrangig um ihre ureigensten Aufgaben kümmern können. Außerdem wird ein gewisses Maß an lokaler Unabhängigkeit sichergestellt.
Die Aufgaben der Gruppe Information und Kommunikation (IuK) im BRK sind die Beratung und Unterstützung (personelle und fernmeldetechnische Hilfestellung) der Führungsgruppe bzw. der Sanitätseinsatzleitung (UGSanEL), in allen Fragen der Nachrichtenübermittlung, sowie das Herstellen und Halten von Fernmeldeverbindungen mit modernen Kommunikationssystemen entsprechend dem Einsatzauftrag.
Die PSNV kümmert sich um Betroffene und Einsatzkräfte, die während des Einsatzes ein psychisches Trauma erlitten haben. Sie dient außerdem dazu, traumatischen Stress bei Einsatzkräften zu verhindern, sodass diese später keine psychischen Folgeschäden erleiden.
Bei Konflikten, Katastrophen und Großschadensereignissen mit einer Vielzahl von verletzten und evakuierten Menschen richten die ehrenamtlichen Kreisauskunftsbüros des Roten Kreuzes eine Personenauskunftsstelle ein, um besorgten Menschen möglichst schnell Auskunft über den Verbleib ihrer vermissten Angehörigen zu geben.
